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B1 liefert im Spitzenspiel sein Meisterstück ab

Am Samstag kam es im AEG zum Spitzenspiel in der Mitteldeutschen Regionalliga. Der Tabellenführer empfing im letzten Heimspiel der Saison den Tabellenzweiten aus Leipzig. Die beiden besten Angriffsreihen trafen auf die beiden besten Abwehrreihen. Mehr Topspiel ging nicht.

Wie bereits im Hinspiel entwickelte sich ein hochklassiges und hartes B-Jugendspiel. Beide Abwehrreihen waren sofort auf Betriebstemperatur. Als Erstes fanden die Magdeburger durch einen Doppelschlag von Constantin Sandrock die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Da sich die Leipziger Abwehr wieder fing, war das 3:0 durch Anton Kohlhas in der 5. Minute für lange Zeit der Olvenstedter. Der überragende Moritz Kriesch im Tor, welcher nach 9 Minuten per 7 m  zum ersten Mal überwunden wurde, sorgte dafür, dass die Bundesligareserve der Sachsen erst nach 12 Minuten zum 3:3 Ausgleich kamen. Die Leipziger blieben am Drücker und gingen nun ihrerseits nach 15 Minuten mit 4:5 in Führung. Kurze Zeit später wurde es dann hitzig. Nach einem Foul an den Magdeburger Regisseur Lino Geckert, kam es zu einer kurzen Rudelbildung auf der Platte. Das Geschehen beruhigte sich aber schnell und wurde sich wieder auf das Handballspielen konzentriert. Im Angriff nahm das Trainerduo einige Änderungen vor und brachte auf den Halbpositionen nun schnelle 1:1 Spieler zum Einsatz. Diese griffen nun die Nahtstellen im Leipziger Defensivverbund an und waren wieder erfolgreich. Felix Köhler war es, der mit seinem Treffer zum 10:9, für die Halbzeitführung sorgte.

Den besseren Start in die 2. Hälfte erwischten die Magdeburger Jungs. Durch einen 3:0 Lauf erhöhten sie in der 28. Minute auf 13:9. Da sich die Offensive in Überzahl einige unvorbereitete Abschlüsse nahm, konnten die Sachsen in der 33. Minute wieder auf 14:13 verkürzen. Die Gastgeber blieben jedoch ruhig und erhöhten nach 39 Minuten durch Ka-el Rosenkranz wieder auf 20:15. Knackpunkt des Spiels war, als die Leipziger bei 20:17 die Chance per 7 m-Wurf hatten auf 2 Tore zu verkürzen. Doch Moritz Kriesch packte wieder einmal eine Parade im Tor aus und Adrian Fetahu erhöhte per Gegenstoß zum 21:17. Bei 24:19 nach 45:30 nahm der Leipziger Trainer seine letzte Auszeit, um sein Team noch einmal neu einzustellen. Beide Mannschaften zündeten noch einmal den Turbo und erzielten innerhalb von 40 Sekunden 4 Treffer. Da der Abstand mit 5 Toren konstant blieb, war die Moral der Sachsen gebrochen. Luis Otto sorgte mit dem 28:21 eine Minute vor dem Ende für den Schlussstand. Es war jedoch noch nicht der Schlusspunkt. Jener Luis Otto setzte noch einmal ein Defensivstatement und unterband 5 Sekunden vor Schluss einen Gegenstoß von Leipzig, in dem er gerade noch Frontal Karl Viehweg festmachte. Dieser ließ sich jedoch zu einer unsportlichen Aktion hinreißen und sah noch die rote karte durch die beiden Unparteiischen.

Die harte und kompromisslose Abwehrarbeit in Zusammenarbeit mit dem Torhüter, war der Garant für den am Ende doch deutlichen aber verdienten Heimsieg. Es war die beste Leistung, welche das Team bisher zeigte und reif für jedes Lehrvideo. Schnelle Beinarbeit, Hilfe für die Nachbarposition und gegenseitiges pushen waren an diesem Nachmittag für jeden Zuschauer im vollen AEG zu erkennen.

An diesem Samstag geht es dann im letzten Spiel für die Jungs noch zur NSG aus Plauen.

BSV: M. Kriesch – K. Rosenkranz (2); L. Fäsche (0); L. Geckert (0), A. Fetahu (2), O. Schramm (3); A. Kohlhas (5); L. Otto (1); C. Sandrock (7); C. Dietrich (2), F. Köhler (6)

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