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Dramatik bis zur Schlusssirene: Weibliche E-Jugend erkämpft sich ein Unentschieden

Spannung bis zur letzten Sekunde: Im Spitzenspiel beim SV Kali Wolmirstedt trennt sich die weibliche E-Jugend des BSV Magdeburg nach einer dramatischen Schlussphase mit 20:20 von den Gastgeberinnen.

Am Sonntagmorgen reiste die weibliche E-Jugend des BSV Magdeburg zum SV Kali Wolmirstedt. Im Duell mit dem Tabellendritten aus der Börde entwickelte sich eine packende Begegnung, die erst mit der Schlusssirene entschieden wurde.

Die frühe Anwurfzeit schien den Magdeburgerinnen zunächst noch in den Knochen zu stecken. Zwar gelang es ihnen, sich kurz nach Spielbeginn mit zwei Toren abzusetzen, doch die Gastgeberinnen glichen bereits in der fünften Minute aus. Anschließend nutzte Wolmirstedt technische Fehler und Unaufmerksamkeiten in der Magdeburger Abwehr konsequent aus und erspielte sich mit einem 5:0-Lauf eine Drei-Tore-Führung. Mit einem Spielstand von 9:7 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die BSV-Mädchen deutlich wacher und konzentrierter. Bereits nach drei Minuten eroberten sie beim Stand von 10:11 die Führung zurück. In der Folge begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Immer wieder gingen die Magdeburgerinnen in Führung, doch die Gastgeberinnen fanden stets eine Antwort und glichen aus. So blieb die Partie bis in die Schlussphase hinein völlig offen.

Die letzten Sekunden sorgten schließlich für Dramatik pur. Beim Stand von 19:20 und nur noch 30 Sekunden auf der Uhr erkämpften sich die Grün-Roten den Ball. Ein überhasteter Pass nach vorne wurde jedoch von einer Wolmirstedter Spielerin abgefangen, die umgehend einen Gegenstoß einleitete. Drei Sekunden vor dem Ende konnte ein Torversuch der Gastgeberinnen nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Mit der Schlusssirene erhielten die Wolmirstedterinnen einen Freiwurf, der regelkonform noch direkt ausgeführt werden durfte.

Während der Magdeburger Trainer noch letzte Anweisungen an seine Abwehr gab, nahm das Drama seinen Lauf: Pfiff, Wurf, Tor – 20:20!

Der späte Ausgleich fühlte sich für die Gastgeberinnen wie ein Sieg an, während die Magdeburgerinnen die Halle mit dem Gefühl einer Niederlage verließen. Dabei spiegelte das Unentschieden den Spielverlauf durchaus wider, denn beide Teams hatten sich einen offenen Schlagabtausch geliefert.

Trotz der Enttäuschung über den späten Gegentreffer zog das Magdeburger Trainerteam ein positives Fazit: Auch aus solchen Situationen könne die Mannschaft viel lernen. Die Begegnung zeigte einmal mehr, wie wichtig Konzentration, Ruhe und Konsequenz bis zur letzten Sekunde sind.

Spielbericht

Spielerinnen: Leoni, Reka, Emily J., Viktoria, Mia, Hannah, Edda, Lotta, Robin, Lia

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