Am Samstag, den 19. September 2026, gastierte die männliche B-Jugend des BSV 93 Magdeburg bei der SG Seehausen. Nach rund eineinhalb Stunden Anreise und dem Anpfiff um 15:15 Uhr erwischten die Magdeburger keinen guten Start in die Partie.
Von Beginn an fehlte dem BSV die nötige Klarheit im eigenen Spiel. Im Angriff wurden einfache Vorgaben nicht konsequent umgesetzt: Der nötige Abstand zur Abwehr fehlte, der Ball wurde nicht weitergespielt und teilweise fehlte der Blick für die Mitspieler. Auch in der Abwehr fand der BSV zunächst nicht richtig ins Spiel. Aufgrund mangelnder Absprache entstand immer wieder zu viel Raum für die Gastgeber. Seehausen wusste dies zu nutzen und setzte insbesondere seine starken Eins-gegen-eins-Spieler erfolgreich ein.
Auch das Spiel in der zweiten Welle wollte beim BSV zunächst nicht richtig ins Rollen kommen. So entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der die Magdeburger zur Pause knapp mit 11:12 zurücklagen.
In der Halbzeitpause forderte das Trainerteam vor allem mehr Spannung, Emotionen und Beteiligung von allen Spielern – auch von der Bank. Die Mannschaft sollte wieder mit mehr Energie auftreten und gemeinsam Lösungen finden.
Diese Ansprache zeigte Wirkung. Der BSV kam wie ausgewechselt aus der Kabine und zeigte in der zweiten Hälfte ein deutlich anderes Gesicht. Der Wille war nun wieder klar zu erkennen, alle Spieler brachten sich aktiv ins Spiel ein und der Ball wurde konzentriert laufen gelassen, bis sich die entsprechende Torchance ergab.
Auch defensiv präsentierte sich Magdeburg nun deutlich stabiler. Die bessere Abstimmung und höhere Einsatzbereitschaft sorgten dafür, dass die Abwehr dem Gegner weniger Möglichkeiten bot. Davon profitierte auch der Torhüter, der nun besser ins Spiel fand und seine Mannschaft mit wichtigen Paraden unterstützen konnte.
Mit zunehmender Spieldauer setzte sich der BSV immer weiter ab. Trotz der zunehmenden Unruhe in der Halle ließ sich die Mannschaft davon nicht anstecken und blieb konzentriert bei ihrem Spiel. Am Ende belohnte sich der BSV 93 Magdeburg für seine starke Leistungssteigerung nach der Pause mit einem deutlichen 32:23-Auswärtssieg.
Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft damit vor allem in den zweiten 25 Minuten, welches Potenzial in ihr steckt. Entscheidend war die deutliche Steigerung in Einsatz, Kommunikation und Zusammenspiel.


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