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Sachsen-Anhalt-Liga männliche Jugend A HC Burgenland – BSV 93 Magdeburg 35:32 (19:15)

Frust pur bei längster Auswärtsfahrt der A-Jungs. Nach 42 Minuten Spielzeit liegt BSV-A-Jugend beim HC Burgenland 7 Tore (28:21) hinten und in Anbetracht des bis dahin zu bestaunenden Fehlerfestivals in Angriff und Deckung war bei den mitgereisten Fans wenig Hoffnung, das da noch etwas geht. Aber wenn die Jungs in dieser Saison mit etwas überzeugt haben, dann mit ihrem Kampfgeist – oder um Lenny Kravitz zu zitieren „It ain‘t over till it‘s over.“ Und so steht 1 Auszeit, 1 gehaltenen 7m und 9 schöne Tore später ein 31:30 an der Anzeige bei verbleibenden 5 Minuten. Als die Hausherren 1 Minute später noch eine Zeitstrafe einsammeln, ist der Weg, das Spiel zu drehen, eigentlich bereitet – man müsste ihn nur noch gehen. Doch der Rest ist ein Trauerspiel, das das gesamte Spiel noch einmal in Kurzfassung bringt – Fehlpässe, unnötige Ballverluste aus schlecht geführten Zweikämpfen, mangelnde Zusammenarbeit in der Deckung – die Überzahl wird verloren, die Folgeangriffe weitgehend verdaddelt, der Gegner am Tore werfen nicht gehindert. Auch der Versuch, am Ende per Manndeckung Bälle zu erobern, hätte mehr Einsatz und Übersicht gebraucht. Das Fehlen wichtiger Spieler kann in Anbetracht des Spielverlaufs nur eine müde Ausrede sein. Außer starken 12 Minuten, in denen die Möglichkeiten des Teams kurz aufblitzten, können die Jungs aus dem Spiel wenig Positives auf die lange Heimreise mitnehmen. Allerdings haben die Trainer eine sehr lange Liste der Dinge, die jetzt unbedingt trainiert müssten…

BSV: L. Fritzsche – J. Scheerenberg (10), B. Müller (1), L. Grecksch (4), E. Pietscher, D. Finger (9), L. Kirchner (2), E. Reincke (1), F. Kapsch (2), C. Etzold (3)

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