BSV überzeugt gegen VfB Klötze

Nordliga Männliche Jugend CII

Nach dem Spiel ist es wie vor dem Spiel: Der BSV 93 steht weiterhin auf Tabellenplatz 8 und der VfB Klötze 07 auf Rang 13 in der Nordliga der männlichen Jugend C. Das Heimspiel des BSV 93 am Sonntag (17. Januar) bot kaum Überraschendes – sieht man davon ab, dass der BSV den Anwurf hatte, bei der ersten Torchance jedoch patzte und so der Gast aus Klötze nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung ging. Das dürften die Jungs des BSV als Weckruf verstanden haben. Sie zogen bis auf 16:1 davon, ehe den Gästen in der 15. Minute ein zweites Tor gelang. Mit einem Stand von 24:5 ging es in die Halbzeit, nachdem sich der BSV zum Ende der ersten 25 Minuten die eine und andere Nachlässigkeit geleistet hatte. Mit dem Spielabpfiff stand es dann 53:11 für den BSV 93, wie der Schriftführer für den Spielbericht, der offiziell als Sekretär bestellte Lothar Hohmann, festhielt.

Klötze fand einfach kein Rezept gegen einen solide aufspielenden BSV. Zu selten kamen die Gäste überhaupt bis vor das gegnerische Tor – und wenn doch, dann gerieten die Abschlüsse zu harmlos. Auch nahm die Nervosität der Gäste zu, etwa als der Klötzer Tormann in der 40. Minute bei einem BSV-Angriff aus seinem geschützten Torraum heraus stürzte und regelwidrig in den Werfer grätschte. Dafür gab es die rote Karte. Klötze, ohnehin mit nur sieben Feldspielern und einem Tormann an die Elbe angereist, musste improvisieren.

Auf der BSV-Seite lief vieles nach Plan. Das Trainergespann mit Jens Ziegler, Dirk Heine und Heike Bertram konnte einmal mehr aus den Vollen schöpfen: Zehn Feldspieler und zwei Tormänner waren gemeldet. Das Team bot über weite Strecken ein sehenswertes Kombinationsspiel. Frühes Stören, schnelle Konter und eiskalte Abschlüsse sorgten für den verdient überdeutlichen Sieg. Von insgesamt sieben für den BSV gegebenen Strafwürfen wurden fünf verwandelt. Die beiden Tormänner Ole Paech und Matti Bittmann sorgten mit teils filmreifen Paraden dafür, dass der BSV-Kasten weitgehend sauber blieb. Ole, mit etwas mehr Spielzeit, vereitelte acht gefährliche Torwürfe der Klötzer, Matti parierte vier direkte Bälle, darunter heldenhaft einen Strafwurf.

Torschützen laut Protokoll: Kenneth Imm (11, davon ein Strafwurf), Louis Schneider (7), Dominic Bock (7), Felix Scheerenberg (6, davon zwei Strafwürfe), Jonas Scheerenberg (4, davon ein Strafwurf), Laurin Rockmann (4, davon ein Strafwurf), Julian Gebe (4), Tim Hampel (4), Michel Hohmann (3), Philipp Heine (3).