MJB MDOL – SC DHfK Leipzig II gegen BSV 93 Magdeburg 29:20

Neben der Sachsen-Anhalt-Liga war am heutigen Tag noch die Mitteldeutsche Liga zu bedienen. Dazu war man nach Leipzig in die Sporthalle Brüderstraße gereist. Die Halle hinterließ einigermaßen Eindruck wegen ihrer Größe und der angenehmen Athmosphäre. Bei der Erstaufstellung des BSV hatte man das Gefühl, das war die richtige Aufstellung. Das Spiel begann auf Seiten der BSV mit viel Tempo und man spürte die Lust am Handballspielen. Torwürfe aus der 2. Reihe und ein erster Konterlauf in der 7. Minute und es stand 4:2 für den BSV. In der 13. Minute kommt es  leider wieder zu 2 Fehlpässen, die zum Ausgleich 4:4 führten. An dieser Stelle übernimmt Tommes die Verantwortung und macht mehrere Ansagen an seine Spieler, das führt zu einer erneuten Führung des BSV zum 6:5. Als der BSV zum 8:5 ausbaut, nehmen die Leipziger ihre erste Auszeit. In der 22. Minute bricht der Schiedsrichtet das Spiel ab, tritt zum Leipziger Trainer und ermahnt ihn, die Leipziger Zuschauer im Zaum zu halten.  Die Zurufe waren immer lauter geworden und richteten sich persönlich an die Schiris. Ein Ordner ermahnte die Leipziger Eltern und als diese immer noch lautstark ihren Frust ertönen ließen, bot der Schiri seine Pfeife in die Menge und bat um Übernahme des Spiels. Prompt springt ein Vater auf das Spielfeld und will die Pfeife übernehmen. Nach diesem kurzen Eklat ging das Spiel endlich weiter. Der BSV setzt sich kurz auf ein 10:7 ab und beendet die Halbzeit dann mit einem knappen 11:10. Die zweite Halbzeit beginnt dann auch noch mit einer Ballabnahme beim Leipziger Angriff und führt zu einem Konter der das 12:10 bringt. Kurzzeitig wird das Spiel zu einem gegenseitigen Konterspiel und die Leipziger kommen auf ein 12:12 heran. Zwei weitere Konter der Leipziger bringen sie in Führung mit 12:14. Als ob der BSV von dieser Führung gelähmt ist, dümpelt das Spiel jetzt dahin und es gelang nichts mehr. Lediglich 5 Tore aus Sicht BSV sollen noch im Tor landen, alles andere geht darüber, daneben oder auf den Tormann. Selbst die 7 Meter können nicht im Tor platziert werden. Was so gut angefangen hatte, endete mit der zweiten Halbzeit enttäuschend. Die Leipziger allerdings fanden jetzt in der zweiten Halbzeit ihren Rhythmus und konnten noch 12 Tore verwandeln. Auch wenn der Torwart BSV beeindruckendes leistete, waren diese 12 Tore für ihn nicht haltbar. So endete das anfangs so vielversprechende mitteldeutsche Spiel mit einem klaren Sieg für die Leipziger 20:29. Schade.

Der BSV spielte mit: Matti Bittmann – Lennard Flagmansky, Eirik Haase(2 Tore), Joey Krickmeier(1), Julian Gebe(1), Max Köppe(3), Björn-Lars Spiess(1), Devin Dürichen, Jonas Volkland(2), Tommes Vehse(9), Max Evers(1) und Lukas Strobel