Doppelspielwochenende für die B I des BSV 93 Magdeburg- Olvenstedt

 

B. Kolditz/ S. Schmälzlein

Am vergangenen Wochenende standen für die Jungs der männlichen Jugend B I des BSV 93 gleich zwei Spiele auf dem Plan.

In der Sachsen-Anhalt-Liga mJB reiste man am Sonnabendnachmittag zur JSpG Wittenberg-Apollensdorf. Trainer Jan Krause konnte an diesem fünften Spieltag der Saison nur mit acht Spielern auflaufen, da fast zeitgleich 3 Spieler bei der A-Jugend aushalfen und zwei Spieler unerwartet ausgefielen. Die Jungs kamen gut in das temporeiche Spiel. Vor allem die Deckung stand geschlossen gegen die angreifenden Wittenberger und so entwickelte sich aus Sicht des BSV eine entspannte Partie mit einer Führung zur Halbzeit von 7:18. Am Beginn der zweiten Hälfte fiel Gregor Knoblauch verletzt aus, so dass dem Trainer keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen. Dem Tatendrang der Jungs tat dies jedoch keinen Abbruch, obwohl gerade in dieser Spielphase viele herausgearbeitete Kontermöglichkeiten vorm gegnerischen Tor verworfen wurden. Wenn die Wittenberger doch mal die BSV-Deckung überwinden konnten, mussten sie an den glänzenden Paraden des BSV-Torhüters Justin Willitzki geradezu verzweifeln. Auf diese Weise baute der BSV 93 I seinen Vorsprung bis zum Ende der Partie auf 17:37 komfortabel aus.

Willitzki; Beinhoff (6); Hoggaard (7); Knoblauch (2); Kolditz (5); Siebenwirth (8); Steffen (7); Zierau (2)

Am Sonntag schließlich war in der Mitteldeutschen Oberliga ein Nachholspiel gegen die insgeheim als Favoriten gehandelte SC DHfK Leipzig I zu absolvieren. Zum Anpfiff um 18.00 Uhr konnten die Trainer Tristan Staat und Jan Krause wieder auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen. Von Beginn an entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein sehenswertes, temporeiches und leidenschaftlich geführtes Handballspiel. In den ersten Spielminuten war die Partie sehr ausgeglichen. Grundlage aus Sicht des BSV 93 waren eine geschlossene Deckungsleistung gegen die druckvoll agierenden Leipziger sowie geduldig ausgespielte Angriffe vorm gegnerischen Tor. Erstmals gerieten die Magdeburger in der 7. Spielminute mit 4:5 in Rückstand, antworteten kurze Zeit später aber standesgemäß mit dem Ausgleich durch Lucas Hoggaard. Nach einem technischen Fehler des    SC DHfK ging die BSV-Sieben in der 13. Minute mit 9:8 in Führung, die sogar auf 11:8 ausgebaut werden konnte. Erfolgreich waren hier für den BSV Max Kolditz, Tim Steffen und erneut Lucas Hoggaard. Aber auch die Leipziger gaben nicht auf. Sie verkürzten in der 17. Minute auf 12:11, und erkämpften sich bis zur Halbzeit sogar den Ausgleich. Mit einem leistungsgerechten 16:16 gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Auch Halbzeit zwei begann aus Sicht des BSV 93 erfolgreich. Gleich der erste Angriff konnte durch die geschlossene und schnelle Deckung entschärft werden und nach erneutem technischem Fehler der Leipziger versenkte Niklas Zierau den Ball zum 17:16. Über ein konzentriertes und konsequentes Zusammenspiel der Magdeburger Jungs konnte dieser Vorsprung bis zur 33. Minute sogar auf 21:16 ausgebaut werden, ehe auf Leipziger Seite ein Torhüterwechsel vollzogen wurde.  Besonderen Rückhalt bot im Magdeburger Tor an diesem Abend Fabian Walter, der durch einige spektakuläre Paraden seinerseits kämpferische Impulse für die ganze Mannschaft setzte.  Doch auch in den Reihen des BSV häuften sich nun technische Fehler und auch Pech im Abschluss, so dass den anrennenden Leipzigern in der 42. Minute sogar der Ausgleich zum 24:24 gelang. Aber selbst jetzt fand Tim Steffen vom Kreis die richtige Antwort und erhöhte in der 43. Minute auf 25:24.  Sahen die zahlreichen Zuschauer bis zu diesem Zeitpunkt eine leidenschaftliche  Partie, so wurde die Schlussphase geradezu hitzig auf beiden Seiten geführt. Mehrere 2-min-Strafen für beide Mannschaften sprechen da eine deutliche Sprache. Knifflig wurde es für den BSV 93 noch einmal ab der 47. Spielminute, als die SC DHfK auf eine komplette Manndeckung umstellte und so das Zusammenspiel erheblich erschwerte. Doch auch diese Phase überstanden die BSV-Jungs gekonnt und bejubelten zum Abpfiff einen hochverdienten 29:28 Sieg vor begeistertem heimischen Publikum.

Walter; Willitzki; Beinhoff;  Henig; Hoggaard (6); Knoblauch; Kolditz (7); Scheerenberg;         Schmälzlein (1); Siebenwirth (1); Steffen (7); Strobel; Wille; Zierau (7)