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MHV Oberliga BSV 93 Magdeburg gegen Koweg Görlitz 29:26(13:14)

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Starke kämpferische Leistung brachte den Heimsieg für die Spitfires

 

Die BSV Damen empfingen am Samstag in eigener Halle die Damen aus Görlitz. Nach fast überstandener Grippewelle konnte man vor dem Spiel bei den Gastgebern personell gesehen wieder grünes Licht geben, nachdem man in der vergangenen Woche nur mit neun Spielerinnen die Auswärtspunkte in Zwickau geholt hatte.

Die Spitfires starteten gut ins Spiel. So führte man über ein 2:0 in der 8. Minute 5:3. Mitte der ersten Halbzeit schlich sich jedoch der Fehlerteufel ein. In der Abwehr waren es mehrmals Unaufmerksamkeiten und Abstimmungsprobleme, sodass die Kreisläuferin und die Außen der Görlitzer frei zum Wurf kamen. Im Angriff erspielten sich die Spitfires mehrmals gute Wurfpositionen, jedoch nutzen sie diese nicht, sondern scheiterten an der Torhüterin der Görlitzer. Die Koweg-Damen übernahmen folgerichtig die Führung (11:14, 27. Min). Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit war es Kathrin Berger, die in der Abwehr den Ball erkämpfte und die zwei Tore zum Halbzeitstand von 13:14 erzielte.

Trainer Frank Eckstein appellierte in der Halbzeitansprache an eine bessere Deckungsarbeit und ein konsequenteres Nutzen der hart erarbeiteten Chancen.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Worte des Trainers in Taten umgesetzt, sodass die BSV-Damen mit einem 5:0 Lauf sich einen Vorsprung herausspielten (18:14, 36. Min.). Eine wieder stark aufgestellte Anna Schäfer im Tor war ein sicherer Rückhalt und konnte mehrmals freie Würfe der Gäste parieren. Allerdings folgten wieder Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, diese  sorgten dafür, dass sich die Gäste bis auf ein Tore herankämpfen konnten (27:26, 54. Min).

Eine kämpferische Leistung in der Abwehr und die Konsequenz im Angriff sorgten für den Endstand von 29:26 und zum verdienten Punktgewinn der Spitfires.

 

BSV: Schache, Schäfer – Hermes (3), Witte, Schaake, Bardun (2), Stutz, Gödecke (1), Pilgrim, Berger (7), Reißberg (8/7), Hoffmann (7), Rips (1)

 

7m: BSV: 7/7    Görlitz: 2/5

Zeitrafen: BSV: 7 Görlitz: 12 / 1 Rote karte